Von Heike Kraemer

Während meines ersten Studienjahres gingen in Peking und anderen Städten Chinas erst die Studenten und Studentinnen, dann viele Menschen aus allen Teilen der Bevölkerung auf die Straße. In München verfolgten wir die Ereignisse erst mit Begeisterung, später mit Sorge und Unruhe und zum Schluss mit Entsetzen. In meinem persönlichen historischen Gedächtnis sind die Ereignisse auf dem Tiananmen-Platz am 4. Juni 1989 noch sehr nah. Aber es ist schon ein Vierteljahrhundert vergangen. Zum 25. Jahrestag hat die amerikanische Journalistin Louisa Lim das sehr berührende Buch The People’s Republic of Amnesia. Tiananmen Revisited veröffentlicht.

Louisa_Lim
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