Von Andrea Stocken

Die Dokumentation „Drachenmädchen“ begleitet den Schulalltag einiger Mädchen der Tagou-Schule in Dengfeng, Provinz Henan. Die Schule ist mit ca. 35.000 Schülern das größte Wushu-Internat Chinas.

Zu Wort kommen drei Schülerinnen im Alter von neun, 15 und 17 Jahren, ihre Eltern oder Großeltern, der Schulleiter, ein Trainer und eine Trainerin sowie ein Mönch des Shaolin-Klosters.

In den Interviews klingt Vieles nur an. Das liegt natürlich daran, dass bei diesen Gesprächen mit Dolmetschern und Schulpersonal immer auch genügend „Offizielle“ dabei sind und die Interviewten sich daher recht genau überlegen, was sie sagen. Trotzdem erfährt man viel von der Einsamkeit der Mädchen, die ihre Eltern, die häufig in einer fernen Großstadt arbeiten, oft nicht einmal mehr am Neujahrsfest sehen, zu dem eigentlich traditionell alle Familienmitglieder an den Heimatort zurückkehren.

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