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Gesundheitstipp des Monats

So bleiben Sie gesund: Hinweise zur Lebenspflege (Yangsheng) für jeden Monat »»
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Jahr des Affen

In einer sinologischen Betrachtung erweist sich der Affe als liebenswerter Rebell und Unruhestifter. »»
Copyright: Wushu-Akademie Schweiz

Anmerkungen zu Taiji Tuishou

Der Tuishou-Meister Huang Kanghui schreibt über wichtige Trainingsprinzipien des Taiji Tuishou. »»
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Taiji Bewegungen: Yunshou

Abläufe - Anwendungen - Hintergründe
Folge 2: Die Wolkenhände »»
Christiane Drachentanz

Kungfu als Kraftquell

15 Jahre lang bestimmte das Kungfu-Training den Alltag von Christiane Schmalzl in Qingdao. »»

Prinzipien der Lebenspflege – Juli

Juli Gesundheit

Prinzipien der Lebenspflege: Nun gibt es, das Yang-Qi, also das temperamentvolle Qi, zu schützen und bewahren.

Das A und O der Lebenspflege: Menschen, die an Krankheiten der Blutgefäße des Herzen oder des Gehirns leiden, sollten ganz besonders auf ausreichend Schlaf achten und die Wohnung stets gut durchlüften. Gerade an heißen Tagen ist es äußerst wichtig, einen Hitzschlag zu vermeiden und sich vor den hohen Temperaturen zu schützen. Man sollte immer darauf bedacht sein, die Hitze z.B. durch Ventilatoren, Sonnenschirme, Markisen, Fächer etc. zu mildern.

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Auch auf einen hygienischen Umgang mit Lebensmitteln muss geachtet werden, um bakterielle Darmerkrankungen zu vermeiden. Menschen, die sich in dieser Zeit im Freien aufhalten und draußen arbeiten müssen, sollten besonders viel Wasser trinken.

Ge- und Verbote bei Essen und Trinken: Grundsätzlich sollten Sie nun klare und milde Speisen und Getränke zu sich nehmen, Gemüse und besonders grün-blättriges Gemüse, Gurken und Bittermelone, auch Balsambirne oder auch bittere Springgurke genannt, sind zu empfehlen. Auch Obst und allen voran die Wassermelone tun Ihnen jetzt gut. Vermeiden Sie auf jeden Fall ölige und fette Speisen.

„Die optimale Mitte ist ein sich bewegender Punkt.“ Markus Rupperts Buch hat das Zeug zum Standardwerk

Von Georg Patzer

Qigong-Ruppert

Um gleich beim Schluss anzufangen: So ein sensibles, präzises Buch hab ich noch selten gelesen, vielleicht noch nie. Ich weiß nicht, wie viel richtige Neulinge damit anfangen können, aber fortgeschrittene Anfänger werden es lieben. Und viel benutzen, hoffentlich.

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Prinzipien der Lebenspflege – Juni

Juni Gesundheit
 

Prinzipien der Lebenspflege: Achten Sie darauf, Ihre Konstitution zu stärken und versuchen Sie, saisonal bedingte oder ansteckende Krankheiten wie Hitzschlag, Mumps oder Windpocken zu vermeiden.

Das A und O der Lebenspflege: Spät ins Bett gehen und früh aufstehen – das Blut wird so, mit der vollen Energie des Yang-Qi, belebend durch den Körper kreisen.

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Ge- und Verbote bei Essen und Trinken: Grundsätzlich sollten Sie nun klare und stärkende Speisen und Getränke zu sich nehmen. Gut eignen sich Gemüse, Tofu und Früchte, wie Ananas, Balsambirne, Wassermelone, Litschi, Mango, grüne Bohnen, rote Bohnen usw. Vermeiden Sie ölige und fette Speisen.

Prinzipien der Lebenspflege – Mai

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Prinzipien der Lebenspflege: Nach der chinesischen Medizintheorie ist die Zeit um den „Beginn des Sommers“ (li xia) besonders günstig für physiologische Aktivitäten, die dem Herzen gut tun. In der Übergangszeit zwischen Frühling und Sommer müssen sich die Menschen der Wetterveränderung anpassen. Dabei ist es besonders wichtig auf das Herz zu achten.

Pflege des Geistes: Mit Blick auf die geistigen Kräfte sollte man am Übergang zum Sommer eine positive Einstellung des Herzens bewahren. Man achte darauf, dass plötzliche Freude oder plötzlicher Ärger das Yang-Qi des Herzens nicht schädigen können.

Ge- und Verbote bei Essen und Trinken: Es ist nun gut, viele Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, welche die innere Hitze klären und die Feuchtigkeit befördern, wie zum Beispiel rote Bohnen, Hiobstränensamen, grüne Bohnen, Wachskürbis, Schwammkürbis, Gartenkresse, Judasohren, Lotuswurzel, Karotten, Tomaten, Wassermelone, Yams und Ähnliches. Meiden sollte man hingegen fette, süße und schwere Speisen sowie alles Beißende und Scharfe, was die Hitzebildung anregt. So sollte man zum Bespiel tierische Fette, Meeresfrüchte und Fische, rohe Zwiebeln, rohen Knoblauch sowie Chili meiden.

Prinzipien der Lebenspflege – April

April Gesundheit

Prinzipien der Lebenspflege: Die Niere kräftigen, Yin und Yang regulieren.

Das A und O der Lebenspflege: Um sich weiterhin beschwingt zu fühlen, sollte man sich für sanfte Bewegungsformen entscheiden, die in sich still und ruhig sind, wie etwa Frühlingsspaziergänge ins Grüne, Gymnastik und Taijiquan. Bezüglich der Regulierung der Speisen, sollte man zu festen Zeiten eine bestimmte Menge Nahrung zu sich nehmen und nicht maßlos essen.

Yangsheng Bild

Ge- und Verbote bei Essen und Trinken: Man sollte viel Spinat essen, ebenso Hirtentäschelkraut, Röhrenlauch, Obst, Yamswurzel, Chinesische Bocksdornbeeren [Goji-Beeren] und Hasenfleisch. Meiden sollte man bittere und scharfe Nahrungsmittel, ölige und fette Speisen, Lebensmittel der Großen Kälte (Dahan) wie Chilli, fettes Fleisch, Salzwasserfisch, Garnelen etc.

Prinzipien der Lebenspflege — März

März Gesundheit

 

Prinzip der Lebenspflege: Frühling und Sommer nähren das Yang, im Frühling bedeutet das eine Stärkung des Leber.

Tagesablauf: Im Frühling werden all die zehntausend Wesen wieder lebendig. Man sollte spät schlafen gehen und früh aufstehen, viel spazieren gehen und dabei keine Eile haben. Das macht die geistigen Kräfte frohgemut und den Körper gesund.

Yangsheng März_Zuschnitt

Ge- und Verbote bei Essen und Trinken: Man sollte mehr Süßes zu sich nehmen, wie z.B. chinesische Datteln, Puffreis, Yams, chinesischen Schnittlauch, Spinat, Hirtentäschel, Hühnerfleisch oder Hühnerleber, und umso weniger Saures, wie z.B. Tomaten, Zitronen oder Mandarinen. Zum Frühling passen eher die die wärmenden Speisen, die Yang-Qi tonisieren. Sun Simiao, der tang-zeitliche „König der Arzneikunst“, hat gesagt: „Im Frühling spart man am besten am Sauren und isst mehr Süßes, um das Qi der Milz zu stärken.“ Die chinesische Medizin betrachtet Milz und Magen als die Wurzel des nachhimmlischen, also nach der Geburt aufgenommenen Qi. Mit dem Frühling steht die Leber in Resonanz, und wenn das Leber-Qi zu üppig wird, kann es der Milz schaden. Daher der Rat, im Frühling darauf zu achten mehr Süßes und weniger Saures zu essen, damit auf diese Weise die Milz gestärkt wird.

Gedanken zum Jahr des Affen

Von Irmgard Enzinger

Nach chinesischem Verständnis leben wir seit dem 8. Februar 2016 im Jahr des Feuer-Affen. Es gibt zahlreiche Prognosen: Ein unruhiges Jahr soll es werden, in dem es auf und ab geht. Viele Möglichkeiten können sich ganz plötzlich und schnell ergeben. Sie führen mal zu viel und mal zu wenig, und auf alle Fälle wird es einem nicht langweilig werden. Als schlauer Kopf gilt er, der Affe, und als Spieler. Er zeigt sich mutig und auffallend frei von Selbstzweifeln. Man liebt ihn oder ärgert sich über ihn als einen unabhängigen Kerl, der sich nicht gerne an Regeln hält und das Unkonventionelle liebt. Er soll etwas Schillerndes an sich haben und zugleich etwas ganz Reines, weil er so geradeheraus und ohne Umschweife handeln kann.

Affe, Linolschnitt von Irmgard Enzinger

Affe, Linolschnitt von Irmgard Enzinger

Vielleicht lässt sich sein Wesen besser verstehen, wenn man es in der Symbolsprache der altchinesischen Weltdeutung betrachtet, also erst einmal zu den alten Vorstellungen zurückgeht, die dem chinesischen Horoskop zugrunde liegen: Das sind die zehn so genannten „Himmelsstämme“, die ein Jahr der Wandlungsphase Wasser, Holz, Feuer, Erde oder Metall zuordnen, und natürlich die zwölf „Erdzweige“, die der Volksmund zu den zwölf Tieren des Horoskops gemacht hat. Und es geht auch um Kräfte wie Yin 阴 und Yang 阳 und die fünf Wandlungsphasen, und, nicht zu vergessen, um die Hexagramme des „Buchs der Wandlungen“ Yijing 易经.

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Anmerkungen zu Taijiquan und Tuishou

Von Huang Kanghui

Für mich sind die Kampftechniken des traditionellen Taijiquan so etwas wie eine Schatzkarte.

Trainiert man beim Taijiquan sein Qi?

Das Qi zu trainieren ist wesentlicher Bestandteil traditioneller chinesischer Lebenspflege (yang sheng), die früher schon von Daoisten hoch geschätzt wurde. Taijiquan ist ein innerer Stil (neijiaquan), der auf dem Gedankengut des Yin und Yang beruht. Das Qi soll beim Üben des Taijiquan durch den ganzen Körper fließen, „wie eine Perle durch neunerlei Windungen rollen und bis in jeden noch so winzigen Bereich gelangen. “[1] Qi wird durch Gerades ernährt und nimmt dadurch keinen Schaden, Kraft wächst durch Windungen an und ist dadurch im Überfluss vorhanden.

Huang Kuanghui Copyright: Wushu-Akademie Schweiz

Huang Kuanghui
Copyright: Wushu-Akademie Schweiz

Laut Hong Junsheng (1907-1996) hat die Taiji-Koryphäe Chen Fake (1887-1957) immer Wert auf die natürliche Atmung gelegt und gesagt: „Die Körperbewegungen sollen fließend und harmonisch sein und das Qi sollte sich überall natürlich und frei ausbreiten können“. Darum sollten wir beim Taijiquan das Qi nicht willentlich bewegen, sondern darauf achten, natürlich zu atmen. Durch beständiges Üben wird man dies erlernen. Wenn man das Gefühl hat, dass Kraft und Qi nicht ausreichen, müssen die Atemzüge tiefer werden. Wenn man Qi bewusst bewegt und die Koordination von Bewegung und Atmung erzwingt, wird der Qi-Fluss nicht gelingen, sondern man wird im Gegenteil das Qi sogar blockieren. Dies ist für das Üben nicht förderlich und kann sich sogar negativ auf den Körper auswirken.

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Prinzipien der Lebenspflege — Februar

Februar Gesundheit

 

Prinzip der Lebenspflege: Im Frühling und Sommer wird das Yang genährt; im Frühling sollte man sich zudecken.

Tagesablauf: „Mit dem Frühling kommt der Regen, da heißt es früh aufstehen und sich spät hinlegen“. Nach dem Tag des Frühlingsbeginns ist das Klima noch trocken, daher muss man bei der Wasserversorgung auf einen guten Ausgleich achten.

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Ge- und Verbote bei Essen und Trinken: Man sollte scharf-lauwarme, öffnende Lebensmittel zu sich nehmen wie z.B. chinesische Datteln, gekochte und gegorene Sojabohnen, Lauch, Koriander, Erdnüsse, Schnittlauch und Garnelenfleisch. Verboten sind scharf-beißende Lebensmittel. Im Frühling entsteht erstmals das Yang-Qi, man muss [daher] scharf-süße, öffnende Dinge essen; der sauer-zusammenziehende Geschmack eignet sich dagegen nicht. Denn der saure Geschmack geht in die Leber und hat zusammenziehenden Charakter und wirkt sich ungünstig aus auf die Entstehung von Yang-Qi und das freie Zirkulieren des Leber-Qi; wenn man seine Ernährung an die Lebenspflege anpasst, muss man sich den Bedürfnissen der inneren Organe unterwerfen.

 

Prinzipien der Lebenspflege — Januar

Januar Gesundheit

 

Im Winter gilt es das Yin hoch zu halten, man soll die Nieren pflegen und nähren und sich vor Kälte schützen.

Es wird zu leichtem, körperlichem Training geraten:
Empfohlen werden häufige Spaziergänge, langsames Laufen und ähnliche gemäßigte Bewegungsarten wie Taijiquan oder Bewegungsqigong etc. Gleichzeitig soll man sich stets warm halten, um das Entstehen von Atemwegserkrankungen zu vermeiden.

Yangsheng Januar 2016

Gute und schlechte Ernährung für diese Jahreszeit:
Eine vernünftige Ernährung kann das Qi, das Blut und die Lebensflüssigkeiten aufbauen bzw. ergänzen. Es wird dazu geraten, viel Lamm-, Hühner- oder Schildkrötenfleisch zu essen. Walnüsse, Datteln, die Drachenaugenfrucht (Longane), die Yamswurzel, die Lotusfrucht, Lilienpflanzen oder Kastanien etc. stärken Milz und Magen, wärmen und bewahren das Nierenyang und haben einen gesundenden Einfluss auf die Milz und die Schleimauflösung. Darüber hinaus verhindern diese Nahrungsmittel Husten und stärken die Lungenfunktion. Wenn man allerdings zu einer „heißen“ Körperkonstitution neigt, (was sich z.B. durch häufiges Nasenbluten, Augenwasser/-krusten morgens nach dem Aufstehen und Mundpickel etc. äußern kann), sollte man von den oben erwähnten Nahrungsmitteln nur gemäßigt essen.Man darf auf keinen Fall kalte Nahrungsmittel zu sich nehmen wie z.B. Eis oder andere kühle, gefrorene oder rohe Sachen.